Der (oder das) NIL

Ist ein Labyrinth subterraner Gewölbe, versteckt unter den Mauern eines wohlbekannten Hauses.
Kein Tourist ahnt davon, wenn beim Flanieren über den rückseitigen Hof des Neuen Palais sein Blick das rechte der beiden Communs streift. Kein Student befragt den hohlen Klang, den seine Schritte beim Durcheilen der unteren Gänge von Haus 11 der Uni-Potsdam verursachen.

Doch hier wirken sie, zurückgezogen von Karriere und Konsum, die Aktivisten des Untergrundes. Sie pflegen ein Erbe aus vergangener Zeit, einen der letzten Studentenclubs, wie sie in anderer Gesellschaft dem Leben der Studierenden aller Hoch- und Fachschulen tieferen Sinn gaben.

Hier gibt es noch Leben, das ohne Tageslicht gedeiht.
Hier ist NIL
Legenden ranken sich um den Namen, doch die Eingeweihten schweigen. Noch keinem Fremden war es vergönnt, das Geheimnis zu entschlüsseln.

Gelangen kann man in den NIL mit den Bussen 605, 606 und 695. Wie, das sagt Dir das
Orakel des Verkehrs .
Sag ihm das Zauberwort. Es lautet:
"Potsdam, Campus Universitšt/Lindenallee"
Mit einem guten Paar Siebenmeilenstiefel an den Füßen sollte auch der Weg vom "Bhf Potsdam, Park Sanssouci" in nur 12 Minuten bezwungen sein.

Wer mit Knecht Routrecht seine Route plant, der sage ihm:
14469 Potsdam
Am Neuen Palais 10

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